Zerstörung der Infrastruktur schreitet voran.
Am 25.10.2025 werden in Grundremmingen (Bayern) beide Kühltürme des abgeschalteten Kernkraftwerks publikumswirksam gesprengt werden. Es erfolgt kein konventioneller Abriss, nein es wird gesprengt. Politikkenner sprechen hier von einer Machtdemonstration der Lobby.
Laut einer Studie der Radiant Energy Group, also einer internationalen Denkfabrik die Erkenntnisse und strategische Beratung für die Energiewende bereitstellt, könnten in Deutschland kurzfristig drei (in ca. 3 Jahren), längerfristig weitere sechs (Zeitraum ca. 7 Jahre) verhältnismäßig preiswert reaktiviert werden können.
In Grundremmingen gelten die Blöcke B und C als restaurierbar, und zwar mittelfristig also binnen ca. sieben Jahre.
Laut einer Studie der Radiant Energy Group sind 67% der Deutschen für die Nutzung der Kernenergie für die Stromerzeugung. 42% der Befragten unterstützen den Bau neuer Anlagen, während nur 23% den Ausstieg aus der Kernenergie unterstützen.
Bei dieser Zustimmung ist es nur schwer erklärbar, warum die Politik weiter auf die offensichtlich zunächst gescheiterte Energiewende setzt. Angenommen die Ziele einer CO² Reduktion seien redlich, so ist für jeden halbwegs logisch denkenden Bürger nicht erklärlich, warum die Infrastruktur der Kernenergie so fahrlässig zerstört werden soll. Die Zerstörung der atomaren Infrastruktur kann nicht mit dem Klimawandel begründet werden. Es kann somit nur angenommen werden, dass mit Wind und Solar im Moment so viel Geld verdient werden kann, dass auch nur die Möglichkeit künftig Energie aus anderen Quellen zu beziehen bekämpft wird. Die Lobby scheint derart stark und einflussreich zu sein, dass die Politik gar keinen Gedanken an Kernkraft verschwendet. Oder ist die Politik gar selbst ein Teil dieser Lobby. Auch dieser Gedanke kann nicht gänzlich falsch sein, erinnern wir uns nur an die Trauzeugenaffäre rund um den ehemaligen Wirtschaftsminister Robert Habeck (B90/Grüne) und dem ehemaligen Staatssekretär und Lobbyisten Patrick Graichen (B90/Grüne).
Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder verschwendet momentan kein Wort über Grundremmingen.
Das ist schon deshalb seltsam, sprach er sich doch kürzlich z.B. in der ZDF-Heute Show am 12.08.2025 pro Kernkraft aus und gar für die kurzfristige Reaktivierung von Isar2.
Es wäre sicher möglich (gewesen) durch das Machtwort des Ministerpräsidenten und des Kabinetts die Sprengung zumindest soweit zu verschieben, bis aussagefähige und unabhängige Studien zur Machbarkeit der Reaktivierung der Blöcke B und C gemacht worden sind.
Etwaige Vertragsstrafen, die durch eine Verschiebung der Sprengung aufkommen würden, wären sicher verkraftbar.
Die Zustimmung von 67% der Bevölkerung müsste doch Herrn Söder ein Ansporn sein, als Retter der Kernenergie zu glänzen, sollte die s.g. „Energiewende“ scheitern, was absehbar ist.
Oder hat Herr Ministerpräsident etwa keine politischen Ambitionen mehr?
Womöglich sind aber alle Sprenglöcher schon gebohrt und die 160m hohen Türme eh schon Schrott. Schade um unsere Infrastruktur und unverantwortlich zudem.
Die Grafik verdeutlicht die Studie der Radiant Energy Group. Wie man sieht könnten im Norden zwei AKW's recht kurzfristig, zwei mittelfristig reaktiviert werden. Im Süden gelten mindestens vier mittelfristig (binnen 4-8 Jahre) als zum Teil wieder reaktivierbar.
(RS. 20.09.25. Quelle: RADIANT, Wiedereinschalten)