Tuntenparade nun bald bei der Bundeswehr?
„Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.“Das ist ein Zitat des Russischen Dissidenten Alexander Solschenizyn, Autor von „Der Archipel Gulag“ und Nobelpreisträger.
Und ja, der politische Gegner wird in Deutschland kriminalisiert und ziemlich robust verfolgt. Beispiele gibt es zuhauf. Vor zwei Tagen wurde bekannt, dass bereits im November 2025 ein Major der Bundeswehr, Christoph Heurich, nach 20 Jahren Dienst unehrenhaft aus der Bundeswehr entlassen worden ist. Der Familienvater verliert dabei sämtliche Pensionsansprüche. Ein Mann, der sich 20 Jahre um das Land verdient gemacht hat, für Deutschland im Auslandeinsatz war, wurde nun mit einem Arschtritt rausgekickt.
Sein Verbrechen: er ist bzw. war Mitglied der AfD und ist Mitglied im Stadtrat von Meiningen für die AfD. Er fiel weder durch radikale Äußerungen auf noch durch radikale Posts in den sozialen Medien. Dennoch zweifelt der Militärischer Abschirmdienst (MAD) an der Verfassungstreue von Heurich. Es sieht so aus, dass eine bloße Zuneigung zum Vaterland, öffentliches Hochhalten der Familie und allgemeine Kritik am Establishment ausreichend ist um jemandem zu unterstellen, ein Verfassungsfeind zu sein. Im Grunde genommen sieht es nach einer politischen Säuberung in der Truppe aus. Der MAD ist direkt dem Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) unterstellt. Seine feindliche Haltung zu AfD ist allgemein bekannt und kann aus seinen Aussagen abgeleitet werden.
Und jetzt mal ganz ehrlich. Die Politiker sprechen neuerdings andauernd davon, dass die Bundeswehr wieder kriegstüchtig werden muss. Wir brauchen neue Waffen, wir brauchen Männer und Frauen für die Truppe, sagen die Politiker. Die Wehrpflicht wurde wieder eingeführt. Wir haben Milliarden an Schulden aufgenommen um die Truppe wieder auf Vordermann zu bringen. Aber wer soll eigentlich Soldat sein, wenn diejenigen, die noch etwas Zuneigung zu Deutschland verspüren, rausgekickt werden? Sollen es die neuen woken Regenbogensoldaten sein, die sich die Politik die letzten Jahre offensichtlich gewünscht und propagiert hat? Sollen es Schwangere in schwangerengerechten Panzern sein? Eine BunteWehr?
Wie dämlich ist das denn?
Zum Soldatensein, erst recht in der Kampftruppe, gehört persönliche Härte, Abgebrühtheit und auch eine gewisse Leidensfähigkeit. Zum Berufsbild gehört in bestimmten Fällen auch das Töten und getötet werden. Wer soll denn „Bundeswehr“ noch machen, wenn man die Menschen, die diese gewissen Voraussetzungen mitbringen, nicht in der Truppe haben will?
Diese Diskriminierung findet überall beim Staat Anwendung. Ob bei der Polizei oder in der Amtsstube ist es nicht ratsam sich kritisch zum Staat oder über das Establishment zu äußern. Erst recht ist es eher Ungut sich positiv zu den Forderungen der AfD zu stellen. Ganz schlecht ist es dort Mitglied zu sein.
Wer also behauptet, der Deutsche Staat würde keine Oppositionellen und Andersdenkenden verfolgen der irrt gewaltig. Die Verfolgung der „Unbequemen“, hier ist ausdrücklich nicht ausschließlich die AfD gemeint, ist allgegenwärtig. Die Verfolgung seitens des Staates gleicht oder erinnert zumindest stark an das Vorgehen des Ministeriums für Staatssicherheit in der DDR.
Noch vor wenigen Jahren war das nur eine Verschwörungstheorie, mittlerweile kann aber bejaht werden, dass die Verfolgung direkt, bewusst und vielleicht sogar gesteuert von staatlichen Organen oder seinen Akteuren ausgeht. Nicht unbedingt durch eine direkte Weisung der Regierung(en), die werden sich hüten so etwas direkt anzuordnen, durchaus aber aus den Organen des Staates heraus. Reiner Übereifer ist es aber auch nicht und hat System.
Verfolgt werden einzelne andersdenkende Bürger ( z.B. Stefan Niehof † oder Doris van Geul), Journalisten (z.B. David Bendels), die Presse selbst (z.B. das Compact-Magazin), Oppositionelle (z.B. Michael Ballweg oder die Oppositionspartei AfD und ihre Mitglieder einzeln). Alleine an einem einzigen Tag, am 25.06.2025, hat der Staat sagenhafte 170 Hausdurchsuchungen bei Bürgern durchgeführt, die sich in sozialen Medien kritisch über den Zustand des Staates, die Regierung oder einzelne Politiker äußerten. Das geschah im Rahmen des s.g. Aktionstages gegen „Hass und Hetze“. Das alles ist schon deshalb dubios, weil „Hass und Hetze“ keine Begriffe aus dem Strafrecht sind. Offiziell will man nach „Beleidigern“ gesucht haben.
Und ja, wir haben in Deutschland „Politische Gefangene“. Michael Ballweg, der Gründer und „Chef“ der Querdenken-Bewegung, erlitt eine Haft von 9 Monaten in Stuttgart-Stammheim, am Ende wegen 19,53 EUR falsch erklärter Vorsteuer. Die Hauptvorwürfe erwiesen sich alle als unbegründet.
Die mutmaßlichen „Reichsbürger“ sitzen nun bereits mindestens 3 Jahre ohne Urteil in Haft. Hätten es aber bei den älteren Herrschaften nicht auch Fußfesseln getan?
Die Beweislage gegen die s.g. „Rollator-Gang“ scheint dürftig oder gar konstruiert. Man darf gespannt sein wie die Urteile, die allesamt 2026 anstehen sollen, ausfallen werden und welche Justizskandale sie heraufbeschwören werden.
Insbesondere wird aber die einzige Oppositionspartei, die AfD und deren Mitglieder im Einzelnen, von staatlichen Organen aktiv bekämpft, unterdrückt und „zersetzt“.
Betrachten wir z.B. die Nichtzulassung von Kandidaten der AfD zu Wahlen. Hier wurden staatliche Strukturen tätig und bedienten sich zugleich fragwürdiger Gutachten ebenso staatlicher Organe. Das beste Beispiel ist die Nichtzulassung des Kandidaten der AfD, Joachim Paul, zur Wahl des Oberbürgermeisters in Ludwigshafen. Neben Paul wurden auch andere unliebsame Kandidaten in RLP und NRW auf die gleiche Art ausgeschlossen.
Sabine Reinknecht, zum Amt der Vize-Bürgermeisterin in Bad Salzuflen gewählt, durfte Ihren Posten nur zwei Wochen behalten. Nach zwei Wochen wurde sie abgesetzt. Der Grund: sie ist bei der AfD.
Thore Stein, einem Abgeordneten im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, wurde seitens der Behörde die Verlängerung seines Jagdscheins verweigert. Stein soll nicht die hinreichende Zuverlässigkeit für das Führen von Gewehren und Munition bieten, weil…eben AfD.
Wann und wo der Mann die Zuverlässigkeit auf einmal verloren haben soll, sagt die Behörde nicht.
Andere Methoden sind das mittlerweile oft praktizierte Debanking bei AfD-Mitgliedern. Da dieses zu den klassischen Methoden der „Zersetzung“ gehört ist nur schwer zu glauben, die staatlichen Organe hätten da keine Finger im Spiel. Auch diverse Verbände schmeißen AfD Mitglieder raus.
Auch die Bedrohung, Markierung, Sachbeschädigung durch linke Kräfte kommen zur Anwendung. Auch hier könnte man eine gewisse Beteiligung von staatlichen Organen annehmen, werden diverse linke NGO’s doch kräftig vom Staat mit subventioniert. Das ist keine Verschwörungstheorie sondern bekannte Tatsache.
Auch dieser Artikel hier dürfte, aus gewisser Behördensicht, bereits sehr problematisch sein und unter die „Delegitimierung des Staates“ fallen, was auch immer das bedeuten soll.
Im Grunde genommen delegitimieren diese Organe des Staates den Staat aber selbst, in dem Sie die Opposition und andere Meinungen verfolgen und die Verfassungsrechte mit den Füßen treten. Es ist nicht mehr nur ein Einzelfall. Einige Gruppen unserer Gesellschaft fühlen sich mittlerweile so, als würden sie in Russland, Weißrussland, der DDR, Türkei oder gar im Iran mit seinen Wächterräten wohnen.
Am Ende muss ich mich für den Gebrauch des Ausdrucks "Tuntenparade" entschuldigen. Entliehen bei Monty-Python war das hier aber so verführerisch, dass ich es nicht lassen konnte.
(RS. 04..02.26)