Staatlich legalisierte Schleusungen?

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Berliner Fahnder sprechen von „staatlich legalisierten Schleusungen“

Mitte 2021 übernahmen die Taliban die Macht in Afghanistan. Im August 2021 verließen die letzten US-Soldaten das Land. Die Bilder von Afghanen, die den Flugplatz stürmten und evakuiert werden wollten, sich zum Teil angeblich an Flugzeuge der USA gehängt haben sollen, sind vielen noch heute geläufig. Auch die Bundeswehr verließ Afghanistan nahezu zeitgleich.
Die Bundeswehr versprach 2021 ca. 1.150 Ortskräften, also Personen, die der Bundeswehr zugearbeitet haben, diese würden in Deutschland eine Aufnahme finden.
Diese Zahl scheint in Etwa der tatsächlichen Zahl der für die Bundeswehr arbeitenden Kollaborateure zu entsprechen, hieß es 2021 in einem Artikel auf bundeswehr.de (der leider nicht mehr online ist), dass bereits 782 Ortskräfte nach Deutschland geflogen wurden und noch 300 für das deutsche Kontingent arbeiten würden. In der Summe macht das 1.082 Personen, was der ursprünglichen Zusage an die 1.150 zu evakuierenden Ortskräfte sehr nahekommt. Es versteht sich von selbst, dass neben der Kollaborateure auch die unmittelbare Familie mitreisen sollte. Wenn man also von einem sehr unwahrscheinlichen Faktor 5 ausgehen würde, sollten ca. 5.800 Personen, selbst mit einem Faktor 7 gerade mal ca. 8.000 Personen nach Deutschland geholt werden.

Nun kamen seit der Übernahme der Macht durch die Taliban ca. 36.000 Menschen, angeblich alle Afghanen, nach Deutschland, alle unter dem Deckmantel der Ortskräfte-Story.
Unter Annalena Baerbock, als Chefin des Auswärtigen Amtes, wurden offenbar Einreisen ermöglicht, die niemals so hätten stattfinden dürfen. Immer wieder wurde diese Praxis, vor allem durch alternative Medien und in den sozialen Netzwerken, kritisiert. Schon damals sprach so mancher von illegaler Schleusung und dubiosen Machenschaften. In den öffentlich finanzierten Medien und in der Mainstreampresse kam das Thema selten bis gar nicht vor.

Nun, nachdem Frau Baerbock das Amt räumen musste, kommen immer mehr Einzelheiten ans Tageslicht. So schreibt nun der Spiegel, der zuvor ziemlich still war, in einem Artikel von heute: „Fake-Pässe, Lügengeschichten: Seit Jahren berichten Insider von Sicherheitslücken bei Aufnahmeprogrammen für gefährdete Afghanen. Interne Akten untermauern Vorwürfe gegen das Auswärtige Amt unter Ministerin Baerbock.“
Offenbar verteilten nicht näher genannte Nichtregierungsorganisationen (NGO’s) in Islamabad (Pakistan) „verfälschte und verfahrensangepasste Dokumente“ an Afghanen und gaben Tips, wie man im Visumsverfahren zu handeln hat und welche Angaben man machen solle.
Diese Aussagen stammen aus einem Lagebericht der deutschen Botschaft in Islamabad von 2023, der offenbar dem SPIEGEL vorliegt.
In diesem Bericht beklagt die deutsche Botschaft, dass immer mehr Menschen „zu Unrecht eine Aufnahmezusage und nachfolgend ein Visum“ erhalten.
Die Botschaft beklagt die Rolle des Außenministeriums unter Annalena Baerbock, das auf eine lasche Praxis bei der Vergabe der Visas gedrängt haben soll, und zwar ohne Rücksicht auf alle Sicherheitbedenken. Die Rolle der Außenministerin Baerbock wurde hierbei besonders betont. Lt. Spiegel sollen Berliner Ermittler von „staatlich legalisierter Schleusung“ sprechen.

Da nun offen von „legalisierter Schleusung“ in Zusammenhang mit privaten Hilfsorganisationen (NGO’s) gesprochen wird, fragt sich natürlich, ob Gelder geflossen sind, wenn ja, in welcher Höhe, wer profitiert hat und welche Rolle die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock in dieser skandalösen Geschichte einnimmt. Wir warten hoffnungsvoll auf einen Skandal. Ob wir eine Aufklärung erleben werden oder ob diese Geschichte unter den Teppich gekehrt wird, muss die Zeit zeigen.

(Quellen: SPIEGEL, Berliner Zeitung, apollo-news, deutschland-kurier)
(RS. 27.05.2025)

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