Framing, Gaslighting und Nebelkerzen in der ARD

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Staatsfunk, Propagandasender, Volksempfänger, Regierungsfunk, Öffentlich-Rechtlicher-Schundfunk, Lügenpresse, Lückenpresse usw. - das sind die Bezeichnungen, mit denen der ÖRR oftmals bezeichnet wird. Von vielen werden die gebührenfinanzierten Sender als Sprachrohr für linke, sozialistische Propaganda, für den Wokeismus, für die grüne Ideologie verstanden. Ebenso sehen viele diese als Regierungssprachrohr und auch als ein Instrument zur Unterdrückung und Diffamierung der Opposition.

Nun schoss die ARD mit der gestrigen Sendung "die 100" den Vogel ab. Viele Kritiker äußerten, eine Ähnlichkeit zum DDR-Fernsehen erkannt zu haben, andere meinen gar, selbst "Der Schwarze Kanal" (DDR Propaganda-Sendereihe), hätte sich nicht getraut eine derart durchschaubare Propagandasendung zu bringen.
Der Chefredakteur der Berliner Zeitung sagt es gerade heraus: "„Die 100“: Selbst bei der Volksverdummung gibt sich die ARD keine Mühe mehr...Diese Sendung ist nicht nur peinlich, propagandistisch und unangenehm. Sie belegt ein für alle Mal, dass der ÖRR gar nicht mehr zu verheimlichen versucht, wie sehr er die Bürger dieses Landes verhöhnt."

Wir wollen diese Sendung hier nicht erklären, doch in der Sache ging es darum, eine Frage zu beleuchten, und zwar "werden wir gut regiert?". Der Moderator argumentierte mit politisch linken Argumenten dagegen, die Moderatorin mit Slapstick und fadenscheinigen Argumenten dafür. Beide Seiten versuchten hierbei immer wieder bestimmte, auch wenn völlig abgedroschene, idiotische und schon lange abgelaufene Narrative unterzubringen, auf dass sich diese ja beim dummen Publikum verfestigen.
Das Publikum, eben die 100, sollte danach sich für die eine oder andere Seite entscheiden.
Ein dümmliches Maskottchen, den "Schlandi", gab es auch. Dieser "Pleitegeier" war für's Zappeln und die La-Ola zuständig.

La-Ola und Konfetti für 500 Mrd. Staatsschulden

In der Sendung behauptete die Moderatorin tatsächlich, die 500 Milliarden Schulden der Merzregierung, unter denen wir und erst recht die künftigen Generationen leiden werden, wären Investitionen in die Zukunft. Mit diesen Investitionen würde es in Deutschland schon bald wieder richtig gut gehen. Der Merz wäre ein "Macher".
Diese "Investitionen" feierte man dann mit einer La-Ola und Konfettikanonen. Kurz gesagt, der Staatsbankrott mit guter Laune.

Das Flüchtlingsbett, das keiner mehr braucht

Auch behauptete die Moderatorin, die Politik der Merzregierung bezüglich der Zuwanderung würde wunderbar funktionieren. Die Regierung hätte es geschafft, die Zahlen der Flüchtlinge, wie versprochen, durch ihre Politik unermesslich reduziert zu haben. Dass der Rückgang der Zahlen NICHTS mit der Regierungspolitik zu tun hat, davon natürlich kein Wort. Wir haben die Gründe für den Rückgang der Flüchtlingszahlen hier bereits vor Längerem beleuchtet, aus Bayerischer Sicht.
Diese Propaganda betrieb die Moderatorin aus einem Etagenbett heraus. Angeblich ein Bett aus einer Flüchtlingsunterkunft, das nun nicht mehr gebraucht wird. An Klamauk nicht zu überbieten.

Ist doch kein Arier?

Die "Debatte" um die "Stadtbild"-Aussage des Merz gipfelte in einem Rassismus-Skandal. Hier hielt, ganz in der Manier eines SS-Mannes, der Moderator tatsächlich eine Farbskala neben das Gesicht eines dunkelhäutigen Mitbürgers. Hier soll offensichtlich die "Stadtbilddebatte" zu einer Rassismusdebatte umgeframt werden. Als ob es in der "Stadtbilddebatte" um Hautfarben ginge.

Beiläufig lobte der Moderator die "Maske", die ihn glücklicher Weise nicht so stark geschminkt hatte. Außerdem könne er das ja wieder abwaschen. Sakrament! Ein Rassist bei der ARD?

Bloß keinen Milei wagen!

Um den Unfrieden in der aktuellen Koalition schönzureden musste die Kettensäge herhalten, die aus dem Wahlkampf des Argentinischen Präsidenten Milei bekannt ist.
Man solle froh sein, dass hier nicht die Kettensäge regiert, dass nicht das Recht des Stärkeren durchgesetzt wird und kein Radikalschlag oder gar ein Systemwechsel stattfindet, war die Aussage.
Hiermit wird einerseits die Politik des Argentinischen Präsidenten in ein radikales Licht gerückt, in dem sie keinesfalls ist, andererseits wird dadurch eine Haltung befeuert, ja nicht etwas radikales zu wagen. Also ein "weiter so" ohne Experimente.
Dabei ist die Politik Mileis in Argentinien außerordentlich erfolgreich, sowohl im wirtschaftlichen aber auch im sozialen Sinne. Die Armut ist deutlich gesunken, die Staatsfinanzen erholen sich, die Wirtschaftsleistung steigt.

Mileis Kettensäge steht als Symbol für ein Zurechtstutzen des Staates auf ein Minimum. Für nichts mehr und auch für nichts weniger. Keinesfalls steht diese Kettensäge für rechten Radikalismus, für einen sozialen Radikalschlag oder gar ein Systemsturz, wie uns die Moderatorin der ARD weismachen möchte.

Insgesamt eine klamaukhafte Show, in der ungeniert Framing, Gaslighting betrieben wurde und viele, sehr viele Nebelkerzen gezündet wurden.

Die Kritiken sind natürlich entsprechend.
So schreibt z.B. die Berliner Zeitung: "Das Erste inszeniert politische Debatten als Trash-TV, von Fanmeilen-Ästhetik bis Hautfarben-Test“.

Apollo News: "...schwenkt die ARD-Moderatorin Anna Planken ironisch eine Kettensäge und wettert gegen Milei, um die Teilnehmer zu überzeugen, dass Deutschland gut regiert wird. Sie stellt den argentinischen Präsidenten in eine Reihe mit China und Nordkorea."

Der Österreichischer Sender AUF1 kommentiert: "Die Stadtbild-Debatte lässt die ARD mit ihrer Sendung "Die 100 – Was Deutschland jetzt bewegt“ endgültig durchdrehen."

Tichys Einblick trifft es wohl am besten: "Es sind die letzten Zuckungen des öffentlich-rechtlichen Systems."

(RS. 09.12.25)

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