Grünes Regime in München?
Der neue Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause zelebriert seine grüne Gesinnung. Die Münchner leiden. Kurz gesagt, grün macht braun, zumindest den Rasen.
Vorgestern hat die Stadt München, wegen angeblicher Wasserknappheit, eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Nutzung von Wasser einschränkt. Untersagt werden unter anderem das Sprengen von privaten Rasenflächen, Gießen von Gehölzen und Beeten zwischen 09.00 und 19.00 Uhr, das Befeuchten von Baustellen zu Staubvermeidung, jedwede Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern durch Privatpersonen und insbesondere das Befüllen privater Pools und sonstiger Badebecken. Das bedeutet, dass Sie als Münchner an heißen Tagen nicht mal ein Planschbecken für Ihr Kind befüllen dürfen. Zuwiderhandlungen können mit Geldbußen bis 50.000 EUR geahndet werden. Sie haben sich nicht verlesen. Nicht 500 EUR, nicht 1.000 EUR. Nein, ganze 50.000 EUR kann es einen Münchner kosten seinem Kind eine Erfrischung zu verschaffen.
Bereits in einem Artikel vor wenigen Tagen waren wir nicht gänzlich davon überzeugt, ob die Mangellage tatsächlich gegeben ist oder ob es sich um pure Panikmache und Aktionismus des grünen Bürgermeisters handelt.
Nachdem der Wasserstand der Isar in München im absoluten Mittel der letzten 50 Jahre liegt und die Surfer weiter auf dem Eisbach auf den Brettern stehen,
muss die Frage nach der tatsächlichen Lage erlaubt sein.
München bezieht das Wasser tatsächlich zum überwiegendem Teil aus dem Mangfalltal. Man spricht von 75% des Wasserbedarfs.
Die Messstelle Valley zeigt den Stand der Mangfall im absoluten Mittelwert, zum Teil 30cm höher als im vergangenen Sommer. Die Grundwasser-Messstellen in und um München und im Mangfalltal zeigen in der Mehrheit mit Nichten eine dramatische Situation. Zwar gibt es auch Messstellen die einen starken Abfall des Grundwasserpegels unter die Niedrigwassermarke zeigen (was wahrscheinlich mit einer starken Entnahme in der Nähe der Station zu tun hat) doch sind die meisten Pegel irgendwo zwischen niedrig und mittel angesiedelt, oft auch darüber.
Der Verlauf innerhalb der letzten 12 Monate zeigt eher einen waagerechten Verlauf. Man kann also mit Recht sagen, der Stand des Grundwassers ist absolut vergleichbar mit dem August 2025, der Pegel der Mangfall ist sogar deutlich höher als 2025, der Pegel der Isar ist im Mittel der letzten 50 Jahre.
Warum war die Wasserlage im letzten Jahr also entspannt, in diesem Jahr aber scheinbar so dramatisch, dass sogar Strafen bis 50.000 EUR für’s Kinderbaden drohen?
Was hat sich geändert?
Sie ahnen es sicher schon. Der Bürgermeister ist jetzt ein Grüner!
Die Datenlage lässt durchaus die Spekulation zu, dass die Münchner und die Bürger der umliegenden Gemeinden Opfer eines grünen Verbotsregime sind. Die sichtbar vernagelten Stadtbrunnen sollen optisch eine Wasserknappheit für alle suggerieren und für drastische Bilder sorgen. Dramatische Szenarien sollen die grüne Unterdrückung untermauern. Knapp nach einer dreitägigen Hitzewelle wird die Panik ausgerufen. Das wahrscheinliche Ziel: der von den Grünen heiß geliebter Klimawandel soll keineswegs untergehen.
Der Verdacht einer Manipulation oder gar Willkür ist angebracht, wollten die Stadtwerke München dem Nachrichtenportal NIUS doch keinerlei Auskunft darüber erteilen, auf welchen Daten sich die Allgemeinverfügung der Stadt eigentlich stützt. Angeblich wäre es zu aufwendig diese Daten zusammenzustellen. Wenn das so ist, dann hat aber auch der Bürgermeister keine Daten und handelt willkürlich oder aus einer grünen Ideologie heraus.
Die Münchner können mir echt leidtun. Aber schließlich haben Sie den Kandidaten der Grünen, Dominik Krause, im Anfall einer spätgrünen Dekadenz, zunächst mit 29,5%, dann in der Stichwahl mit selbstmörderischen 56,3% gewählt. Selbst schuld.
(R.S. 16.07.2026)