Ein AMEN für die Kirche

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Wir schrieben bereits am 27.04.2025, nach dem Tod des Papst Franziskus, über die Bestrebungen der deutschen Linkskatholiken den Genderismus auch in der deutschen katholischen Kirche durchzusetzen.

Nun, nachdem ein neuer Papst im Amt ist, gibt er, Leo XIV, deutliche Signale sich konservativer zu geben als sein Vorgänger. Auch das haben wir nach der Papstwahl hier so vorausgesagt. Diese mögliche Richtungsänderung macht viele linke Würdenträger wie z.B. den Luxemburger Jean-Claude Kardinal Hollerich, langjähriger Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft aber vor allem auch die deutschen Linkskatholiken wie den Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München oder Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, ziemlich nervös.

So wird z.B. seitens des Kardinals Hollerich versucht auf den Papst einzuwirken, sich für den Weg der Synodalität zu entscheiden. So gab er z.B. ein Interview in der Zeitung „Avvenire“, dem Organ der italienischen Bischofskonferenz, in dem die Versuche offensichtlich werden, die Haltung des neuen Papstes hin zum synodalen Weg zu beeinflussen.

Wir wünschen an dieser Stelle dem neuen Papst Leo XIV viel Kraft diesem Druck den linken und ultralinken Bestrebungen in der Kirche zu widerstehen.

Nun ja, was verstehen die linken Katholiken unter Synodalität?
Darunter versteht dieser Personenkreis eine weitgehende Parlamentarisierung der Kirche, also Entmachtung des Papsttums, weiterhin die Einführung der Genderideologie in der Kirche, zum Teil als Ersatz des Katechismus.

Neuerdings scheint der deutscher „Synodaler Weg“ ziemlich zu eskalieren. Vor Kurzem forderte Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen und Vorsitzender der Kommission für Erziehung und Schule in der deutschen Bischofskonferenz, die Schulen mögen die Genderideologie übernehmen.
Er sieht ferner den Bedarf bezüglich geschlechtlicher Identitäten und sexueller Orientierungen, der Anthropologie und der Geschlechtertheorie die kirchliche Lehre und den Katechismus der katholischen Kirche zu ändern. Er verbat sich praktisch auch, in diesem Fall von Ideologie zu sprechen.
So gesehen will der Bischof von Dresden-Meißen eine völlig neue katholische Lehre und andere Theologie, am besten weltweit. Der althergebrachte katholische Glaube, der nun über 2000 Jahre recht gut gefahren ist, soll über Bord geworfen werden.

Auch der Bischof von Mainz, Peter Kohlgraf, äußerte neulich in einem Interview mit dem SWR, man soll die Bibel im Bezug auf Homosexualität nicht so ernst nehmen. Derartiges ist immer im Zeitkontext zu verstehen.

Auch diese Aussage des Mainzer Bischofs läuft der Heiligen Schrift fundamental zuwider.
Sprach doch Gott angeblich „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.“ (Lev 18,22).

Widerspricht hier der Bischof etwa dem Gott?

Mittlerweile gibt es Stimmen aus der Kirche heraus, die das ganze Streben des „synodalen Wegs“ als ketzerisch, gar teuflisch bezeichnen. Man rät den Bischöfen und deren Helfern doch eine Sekte zu gründen und nicht die Spaltung der Kirche voranzutreiben.
Es bleibt spannend, wie der Papst Leo XIV sich zu der Synodalität stellen wird. Seine konservativen Vorgänger, Johannes Paul II und „wir sind Papst“ Benedikt XVI waren strikte Gegner. Papst Franziskus äußerte sich zu Synodalität nur ungern und wenn, ausweichend.

Was wir auf jeden Fall sehen ist ein Bemühen, die Genderideologie, die im Prinzip eine eigene Religion darstellt, überall aufgehen zu lassen. Selbst die konservativsten Institutionen sind offensichtlich nicht immun. Wie der Papst sich zu der Angelegenheit stellen wird oder ob wir einen Siegeszug der Gendermaniker in der Kirche erleben werden oder ob vielleicht gar eine Kirchenspaltung bevorsteht, das werden wir in nicht allzu langer Zeit miterleben dürfen. Bis dahin… die katholische Kirche in Deutschland hat so gut wie fertig…Amen.

(RS. 28.06.25 Quelle: katholisch.de)

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