Katholische Kirche zerstört den Glauben
Quelle: Mathias von Gersdorff, Publizist und Aktivist der Lebensrechtsbewegung
Kaum ist der Papst tot, der Vatikan also handlungsunfähig, veröffentlichen linke katholische Bischöfe und der Zentralrat der Deutschen Katholiken ein brisantes Schreiben an den Vatikan, mit dem Titel "Handreichung für Seelsorger*innen". Der Inhalt, auf einen Satz heruntergebrochen: wir sind, mit dem Ziel der Durchsetzung der Genderideologie in der katholischen Kirche, zu einem Schisma (Kirchenspaltung) bereit. Das Schreiben stammt vom 05.04.2025 und wurde jetzt, da der Papst tot ist und der Vatikan mehr oder weniger handlungsunfähig, termingünstig veröffentlicht.
Es geht um die Durchsetzung des Genderismus innerhalb der katholischen Kirche. Das ist im Prinzip das Hauptziel des s.g. „Synodalen Wegs“, einer Bewegung die 2019 von einigen Bischöfen ins Leben gerufen wurde.
Man will dort ggf. eine alleinstehende Deutsche Kirche durchsetzen, mit dem Ziel die Genderideologie in die Kirche zu integrieren. Im Grunde will der „Synodale Weg“ das Evangelium durch den Genderismus ersetzen, so Gersdorff. Die Hauptdarsteller dieser revolutionären Bewegung, oder auch Komödie, sind wohl der Bischof Georg Bätzing, der Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Kardinal Reinhard Marx, der Erzbischof von München.
Die Veröffentlichung des brisanten Schreibens nach dem Ableben des Papsts zeigt die besondere Perfidie und Abgekochtheit des Synodalen Wegs. Der künftige Papst wird gezwungen sein sich der Sache unmittelbar zu stellen, egal wer gewählt wird. Im Sinne des deutschen Katholizismus kann nur gehofft werden, es wird nicht Kardinal Marx.
Wer sich schon immer gewundert hat, warum vor den Kirchen immer mehr Regenbogenfahnen wehen und warum die Predigten immer komischer werden, das hier ist die Antwort.
Im Grunde (Satire) kann aber die Genderideologie sicher gut in die katholische Kirche integriert werden, passt sie doch wunderbar zu der These der unbefleckten Empfängnis.
(RS 27.04.2025)