PMK rechts um 48% zugenommen?
Die sonderbare Zunahme an PMK rechts. Woher kommt das?
Hier wollen wir ermitteln, warum die Polizeiliche Kriminalstatistik 2024 im Bezug auf politisch motivierte Kriminalität (PMK) Makulatur ist.
Die neulich erschienene Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2024 offenbart uns einen enormen Anstieg am Gewaltverbrechen, Vergewaltigungen, Messerkriminalität usw. Wir schrieben bereits.
Soweit so schlecht. Wenn man sich allerdings die politisch motovierten Straftaten ansieht, so stellt man fest, in Deutschland wimmelt es offensichtlich von Glatzen und Springerstiefelträgern. Correctiv, das uns schon die Lüge von dem „Geheimtreffen in Potsdam“ beschert hat, hat das hier wunderbar in einer allgemeinzugänglichen Grafik aufgearbeitet. Wie man sieht, legt man bei Correctiv gar einen besonderen Wert darauf zu betonen, dass die politisch motivierten Straftaten von rechts innerhalb eines Jahres um 48% zugenommen haben.
Betrachten wir doch mal, warum das so ist.
Hierzu muss zunächst festgestellt werden, dass alle Straftaten, die irgendwie mit den Symbolen des Nationalsozialismus in Zusammenhang gebracht werden, grundsätzlich und schon traditionell als politisch motivierte Straftat „rechts“ in die Statistik einfließen. Das treibt dann zuweilen seltsame Blüten. Wird z.B. Friedrich Merz auf einem Wahlplakat der CDU ein „Hitlerbärtchen“ angemalt, so ist es eine Straftat von „rechts“. Findet sich auf einem Wahlplakat der AfD ein Hackenkreuz, wird auch das als politisch motivierte Straftat „rechts“ gewertet. Alleine diese zwei Beispiele zeigen, wie unsinnig und verfälscht diese Statistik ist, wo doch jedem sofort klar ist, dass diese Taten wohl aus der linken Ecke begangen worden sind. Das gleiche betrifft politisch motovierte Straftaten die antisemitisch sind oder sich gegen Israel richten. Diese werden praktisch immer den Straftaten von rechts zugeschlagen. Das mag zwar für eine kleine Anzahl vielleicht sogar stimmen, doch ist der moderne Antisemitismus in der linken Ecke der Gesellschaft angesiedelt, die offen mit der Palästinenserbewegung sympathisiert. Auch die seit 2015 neu dazugekommenen Migranten, die vorwiegend Moslems sind, sympathisieren wohl kaum mit Israel. So werden nahezu alle politisch motivierten antisemitischen und gegen Israel gerichteten Straftaten wohl eher aus der linken oder der migrantischen Ecke stammen, werden allerdings nahezu alle als Straftaten „rechts“ gewertet.
Nicht zu vergessen ist ferner die Möglichkeit, dass linke Gruppierungen gezielt NS-Symbole verbreiten könnten um in einer Art „False-Flag-Operation“ den Versuch zu unternehmen, diese Statistik auf der rechten Seite „aufzublasen“.
Es kommt einem vor, als müssen „rechte“ Straftaten her, komme was wolle.
In der neuen Ausfüllanleitung für die Polizei heißt es immer noch sinngemäß: „Von Unbekannt verübte rechte Propagandadelikte, insbesondere die Verbreitung und Verwendung verbotener nationalsozialistischer Symbole, wie z. B. Hakenkreuze und SS-Runen, sind dem Phänomenbereich PMK -rechts- zuzuordnen, wenn keine gegenteiligen Tatsachen zur Tätermotivation vorliegen.“ (Hervorhebung lt. Tichys-Einblick).
Was bringt uns also diese Statistik an Erkenntnis? Keine.
Weder die Politik, die Ministerien noch die Journalisten können sich auch nur ansatzweise darauf berufen, diese Statistik würde irgendetwas beweisen. Sie legt jedoch nahe, dass ein Verschieben politisch motivierter Straftaten in die rechte Ecke politisch gewollt ist.
Unserer Meinung nach sollte diese Statistik eingestampft werden, weil sie nichts beweist und noch nicht mal in Ansätzen korrekt sein kann.
(RS. 25.05.25)