5 Gründe, warum die EU weg muss

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Das Gebaren der Europ. Union geht mittlerweile vielen Bürgern Europas gegen den Strich. Viele fürchten mittlerweile die Europ. Union als einen Regulierungsmonster, das immer neue Regularien gebärt, alles verkompliziert, immer mehr Befugnisse aus den Ländern nach Brüssel abzieht und sich mittlerweile wie eine europäische Zentralregierung aufführt. Es kommt einem so vor, als wenn diesem Monster zwei Köpfe nachwachsen, sobald man einen abgeschlagen hat.

Argumente dafür, warum sich die Europäische Union ändern oder zusammenbrechen muss gibt es viele.

1. Die EU ist keine demokratische Institution.

Die Beschlüsse der EU werden nicht etwa vom Europ. Parlament gefasst, was zumindest den Anschein einer Demokratie hätte.

Nein, alle Beschlüsse werden ausnahmslos von der Europ. Kommission getroffen. Das Parlament ist lediglich ein Abnickverein, der diese Beschlüsse bestätigen soll. Kein Mitglied der Kommission wurde von einem Bürger der EU jemals in demokratischen Wahlen da hineingewählt. Es sind installierte Personen, die in monarchistischer Manier per Dekret regieren. Kein Bürger der EU hat z.B. jemals die Ursula von der Leyen ins Amt gewählt. Überhaupt wurde diese Frau noch niemals zu irgendetwas in demokratischen Wahlen gewählt, wenn man mal von den Wahlen 2003 in den Niedersächsischen Landtag absieht, wo sie tatsächlich einmalig ein Direktmandat erlangte. Nun spielt sie die Königin Europas. Und ist das Parlament nicht wirklich willig, dann setzt man wichtige Abstimmungen kurzfristig und im Eilverfahren auf den letzten Sitzungstag vor den Ferien, also dann, wenn viele Parlamentarier nicht mehr da sind. Zuletzt geschahen 2026 bei der Abstimmung zur Chatkontrolle. Noch „demokratischer“ geht es nicht.

2. Der Euro ist eine inflationäre Währung.

Der Euro unterliegt einem deutlich stärkeren Wertverfall als andere Währungen. Los ging es 2010, als die EU einen Rettungsschirm für notorisch klamme Euro-Länder beschloss. Damals war vor allem Griechenland im Gespräch. Zunächst stellten zahlungskräftigere EU-Staaten Kredite zur Verfügung. Danach wurde die s.g. Finanzstabilisierungsfazilität ins Leben gerufen, die überall auf den Finanzmärkten Geld zusammenkratzte, unter Bürgschaft der EU-Staaten. Damals und aus diesem Grund gründete sich übrigens die Alternative für Deutschland (AfD).

Diese bemängelte zurecht, dieses Gebaren würde gegen die Gründungsverträge der EU verstoßen (Art. 125 AEUV), also gegen die Nichtbeistandsklausel. Dennoch erwarb die EZB massenhaft Staatsanleihen der Krisenländer und umging so die Verträge. Das läuft bis heute so mit dem ESM, also dem dauerhaften Rettungsschirm.
Die Geldmenge im Euro-Raum verdoppelte sich im Zeitraum 2010 – 2026 von 9,3 Billionen EUR auf 17,6 Billionen EUR, was mit dem eher moderaten Wachstum in Europa kaum zu erklären ist.
Um sich das zu vergegenwärtigen, lohnt ein Vergleich mit anderen, eher stabilen Währungen. Hier bietet sich natürlich der Schweizer Franken an. Schweiz ist genauso im europäischen Gefilde, unterliegt den gleichen klimatischen Bedingungen, die Arbeitsweisen sind ähnlich. Nähmen wir als Beispiel ein Investitionsgut das überall in der Welt gehandelt wird. Gold. Der Preis des Goldes in Euro stieg zwischen den Jahren 2010 und 2026 von ca. 25.000 EUR auf ca. 125.000 EUR. Ein Preisanstieg von 500%. In Schweizer Franken stieg das gleiche Gold von ca. 34.000 CHF auf ca. 121.000 CHF, was einen Anstieg von (nur) 355% entspricht.
Das Gleiche mit Kupfer. Braucht jeder. In dem vorhin genannten Zeitraum stieg der Kupferpreis in EUR um ca. 250%. In CHF aber nur um etwa 165%. Wie kommt das?
Wenn man das mit 500g Supermarktbroten vergleicht, dann ist dieser in den 16 Jahren in der Schweiz billiger geworden, und zwar um ca. 15%. Im Euroraum verteuerte sich das Brot um mehr als 40%.
Bessere Beweise für eine starke Inflation im Euroraum benötigt man kaum. Der Wert des Euros hat gegenüber anderen Währungen und gemessen an der Kaufkraft ca. 40%-50% verloren.

3. Schengen

Das Abkommen von Schengen regelt den freien Personenverkehr innerhalb der Binnengrenzen der Europ. Union. Salopp gesagt, freie Fahrt für freie Bürger. Gleichzeitig sollten die Außengrenzen der EU streng kontrolliert werden. Illegale Grenzübertritte sollen verhindert werden.
Das Schengener Abkommen ist leider kläglich gescheitert. Die Freizügigkeit innerhalb der EU, die eigentlich die ungestörte Reise von Urlaubern, Handelsreisenden (OMG, das klingt so nach Gendern!) und Waren ermöglichen soll, ermöglicht gleichzeitig den freien Verkehr für zwielichtige Gestalten, illegalen Einwanderern, und Schmuggel von verbotenen Gegenständen und Waren über die nationalen Mengenbeschränkungen hinaus. Die in Deutschland wieder eingeführten Grenzkontrollen dienen nur als Feigenblatt. Während an den Autobahnen so getan wird als ob man kontrolliert, um illegale Einwanderung zu verhindern, steht an nur weniger Kilometer entfernten grenzüberschreitenden Straßen praktisch Niemand.
Unterdessen versagt die EU an den Außengrenzen völlig. Während man an Flughäfen penibel kontrolliert, landen Boote voll mit Illegalen Einwanderern in Spanien, in Italien, in Griechenland an. Zum Teil werden diese durch steuerfinanzierte Deutsche „Seenotretter“ direkt in Italienische Häfen gefahren. Bei der Kontrolle der EU-Außengrenzen ist die Europ. Union kläglich gescheitert. Schengen ist praktisch tot. Die Bürger wissen das, jede Regierung weiß das, trotzdem wird der Geist von Schengen hochgehalten. Dass darum, weil ohne das Märchen von Schengen die EU praktisch die wichtigste Daseinsberechtigung verlieren würde.

4. Regulierungswut.

Die EU versucht immer mehr und mehr Kompetenzen von den Ländern nach Brüssel zu ziehen. Die derzeit aktuellsten Auswüchse sind: der Digital Services Act, der versucht Netzinhalte zu zensieren (vor allem diese, die die Demokratie, Meinungsfreiheit und die freie Presse beschwören), die Auflagen zur Reduzierung von Nitrat, die die Landwirtschaft innerhalb der EU arg in Bedrängnis bringen, die Entwaldungsverordnung, die Nachweispflichten mitbringt, die landw. Produkte würden nicht aus entwaldeten Flächen stammen, das EU-Renaturierungsgesetz und die s.g. Altholzrichtlinie, die nachweislich zum enormen Ausmaß der Waldbrände in Europa beigetragen haben, die neue EU-Verpackungsrichtlinie (PPWR) die praktisch allen kleineren und mittleren Händlern und Herstellern den freien Handel innerhalb der EU unmöglich macht. Wir schrieben hier und hier. Enorm wirkungsstark und geradezu vernichtend für die Wirtschaft ist der „European Green Deal“.
Bereits bei den ersten Anzeichen alles regeln zu wollen, man denke nur an den Krümmungsgrad der Banane, hätten wir stutzig werden müssen.
Viele Regierungen, unter anderem sehr gerne die Deutschen, nehmen die Regulierungswut der EU dankbar an, muss man keine eigenen, womöglich unpopulären Entscheidungen treffen. Ist halt EU-Recht und basta. Da kann man nichts machen.

5. Kriegsbesoffenheit und der Traum von einer europ. Zentralregierung.

Die Bestrebung, in Brüssel eine zentralistische Europaregierung zu installieren, ist unverkennbar. Nach und nach werden die Entscheidungsbefugnisse aus den Ländern abgezogen und in die Hände der Kommission gegeben. Der Apparat der EU wächst ständig. Schon will man die Finanzierung verdoppelt sehen. Die Länder geben die Befugnisse nach und nach in die Hände eines undemokratischen Regulierungsmonsters, das praktisch per Dekret und selten klug regiert.
Beim Krieg in der Ukraine hat sich Brüssel dafür entschieden, eindeutig parteiisch zu sein.
Ohne einer Wertung meinerseits, wer wen und warum überfallen hat, ist die Meinung vieler Bürger innerhalb der EU unverkennbar, die EU sollte friedensfördernd wirken und nicht praktisch als Kriegspartei auftreten. Die EU tut aber letzteres. Sie führt praktisch einen Stellvertreterkrieg auf dem Gebiet der Ukraine und zwar ohne sich des Rückhalts in der Bevölkerung zu versichern und auch immer aggressiver. Die Gefahr einer tatsächlichen Kriegsverstrickung wächst jeden Tag. Dabei war der Ursprungsgedanke der EU die Wahrung des Friedens auf dem europäischen Kontinent. Diesen Gedanken hat die EU offensichtlich aufgegeben.

Mein Fazit. Da kaum Aussicht darauf besteht, die EU würde sich irgendwie noch reformieren und wieder zur Vernunft zurückkehren, sollte sie abgeschafft werden. Sie handelt nicht im Sinne der ursprünglichen Verträge. Dessen Geist wird zwar immer noch beschworen, existiert aber praktisch nicht mehr. Weg damit, bevor alle Länder im Sog einer Hyperinflation, der Überregulierung und des Klimawandelirrtums untergehen. Freien Handel können wir gerne behalten.
(R.S. 30.08.2026)

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